Spieletest:Mass Effect 2
Aus Gamerpedia
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| Wertung | ![]() 88 %
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| Autor | Galactico |
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| Entwickler |
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Mass Effect 2 war wohl einer der meist erwarteten Titel für dieses Jahr. Dies ist allerdings auch nicht schwer da das Jahr noch relativ jung ist. Man packt es aus und sieht man hat 2 DVDs. Diese werden im späteren Spielverlauf immer mal wieder auch ausgetauscht und das meist auf einfach unlogische Weise. Zusätzlich bekommt man dann noch wenn man es neu gekauft hat den Code für das Cerberus Netzwerk. Wenn man dies aktiviert hat stehen einem zum Zeitpunkt des Test zwei Inhalte zum herunterladen bereit. Das wären ein Bonus Charakter und eine eher unwichtige Mission. Der zusätzliche Charakter schaltet im übrigen noch einen weiteren Erfolg frei den man machen kann. Sollte man es nicht neu kaufen muss man ganze 1200 Microsoft Points bezahlen. Dies ist für den jetzigen Zeitpunkt eigentlich zu viel für die Leistung. Natürlich kann da ja noch etwas kommen.
Die Story beginnt wieder auf der Normandy die dann von den Kollektoren angegriffen wird. Sie wird zerstört, jedoch die halbe Crew kann sich retten. Nur Commander Shepard bleibt auf der Normandy und geht mit ihr scheinbar unter. Zwei Jahre später wacht er auf und erfährt das das Cerberus Netzwerk seine Überreste geborgen hat. Dann wurde er wieder zusammen geflickt. Die Station auf der er ist wird angegriffen und er muss sofort in den Kampf. Nun will er die Kollektoren besiegen und trifft auf seiner Reise alte und neue Crew-Mitglieder wieder. Auch bekommt man eine neue Normany bereit gestellt. Sogar mit altem Piloten "Joker".
Ich muss allerdings sagen am Ende hat es doch einen ganz schönen Cliffhänger. So will man doch immer noch weiterspielen. Aber man weiß ja das Mass Effect 3 auch kommt. Denn dieses kündigt sich in manchen Ladebildschirmen selbst an. Wo ich gerade zu Ladebildschirmen komme. Diese sind doch ein wenig lang. So zeigen sie meist eine Computeranimation die gerade zur Mission passt. Auch nach einem installieren auf der Xbox 360 werden sie nicht schneller. Auch das Nachladen in manchen Momenten (Meist dann immer auf der Normandy) geht dadurch nicht weg.
Im Vergleich zum Vorgänger ist das Spielprinzip gleich geblieben. Man hat Waffen und Kräfte die sich auf einen bestimmten Charakter beziehen. Man kann im übrigen auch von Mass Effect 1 seinen Charakter importieren. Dies wird man in Mass Effect 3 auch tun können. So kann man im Kampf jederzeit die Zeit anhalten um auf die Gegner in aller Ruhe Kräfte wirken und Waffen auswählen. Theoretisch kann man auch alles ohne Kräfte machen. Jedoch die Brandmunition hilft dann auch bei Waffen weiter, denn es sind nur Distanzwaffen. Was heißt Sturmgewehr, Pistole, Raketenwerfer, Granatenwerfer sowie Präzisionswaffe und weiteres. Nichts wie ein Lichtschwert oder so? Man kann höchstens mit dem Körper angreifen. Aber sonderlich Sinn macht das nicht. Allgemein nichts wirklich neues aber eigentlich auch alles OK.
Die Welten sind so aufgebaut das man von einer Karte aus die Systeme ansteuert und dann auf die Gebiete sowie dann auf die Planeten. Auf den verschiedenen Planeten gibt es einige Sidequest und auch die Hauptstory. Die Planeten kann man scannen und Mineralien abbauen. Diese kann man dann benutzen um Forschungen zu erstehen. Auf den Planeten kann man dann noch manchmal eine Anomalie finden die dann einen Mini-Sidequest öffnen. Auf den Planeten gibt es dann auch ein paar Städte die weitere Sidequest darstellen und einige Geschäfte haben. Jedoch sind alle Städte etwas klein und sehr verschachtelt.
Die Grafik hat auch keine Änderung meiner Ansicht nach erhalten. Die Texturen auf Planeten sehen nicht unbedingt Super aus. Dies hängt aber auch vom Quest ab. So sehen Planeten der Hauptstory besser aus als welche die nur einen Mini-Sidequest enthalten. Schaut man in die Ferne sieht man die Sonne ganz gut. Sie strahlt schön. Man hat genauer gesagt eine gute Weitsicht. Die Charaktere sind ebenfalls gut gestaltet. So sehen sie auch in den wie immer super aussehenden gerenderten Zwischensequenzen gut aus. Ich schätze mal alle Sequenzen auf eine ganze Stunde Laufzeit. Besonders der Anfang und gerade das Ende schlägt in die Länge. Leider gibt es auch etwas zu bemängeln. So kann es mal passieren das bei einem Gespräch auf einmal ein Charakter verschwindet oder ein anderer Charakter in einen Charakter läuft. So kann auch der Sound überzeugen. Jeder Planet hat beinahe eine andere Musik. Es ist einfach ein Prachtklang. Nur sind die Dialoge ein wenig leise. Die Synchronstimme ist auch genehm und überzeugt gut. Vor allem die Sprüche einiger Charaktere machen das Spiel nett. Leider sind es meist die gleichen.
Fazit
Wer gute Action haben will ist hier gut aufgehoben. Wer aber eher ein eingefleischter Rollenspiel-Fan ist kann das hier links liegen lassen. Es ist eher ein Shooter mit ein paar RPG-Elementen. Schön ist es auf jeden Fall. Man kann es eigentlich einfach so kaufen. Auch wenn man sich damit gar nicht auskennt. Man muss auch den Vorgänger nicht gespielt haben um es zu verstehen.






