Spieletest:Bioshock 2
Aus Gamerpedia
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| Version | |
| Wertung | ![]() 87 %
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| Autor | TIMBALANDFAN |
| Publisher | 2K Games |
| Entwickler | 2K Marin |
Bioshock wurde vor zweieinhalb Jahren vor allem für seine Geschichte und das unverbrauchte Szenario hoch gelobt. Im zweiten Teil kehrt ihr nach Rapture zurück und erlebt die Unterwasserstadt aus einer völlig anderen Perspektive: die eines Big Daddy. Aber auch so hat sich seit eurem ersten Besuch einiges verändert...
Inhaltsverzeichnis |
Die Story
Bioshock 2 setzt circa 10 Jahre nach den Ereignissen im ersten Teil an. Nach dem Tod des ehemaligen Rapture-Chefs Andrew Ryan und anderen führenden Persönlichkeiten (ich will nicht zuviel spoilern, falls ihr tatsächlich Teil 1 noch nicht gespielt habt), hat die Psychologin und ehemalige Rivalin von Ryan, Dr. Sofia Lamb, die Kontrolle über die Stadt übernommen. Viel ist von Rapture freilich nicht mehr übrig. Große Teile der Unterwasserstadt sind verweist, überall dringt Wasser ein, große Bereiche wurden bereits geflutet. Doch verlassen ist die Stadt nicht. Big Daddies streifen mit ihren Little Sisters durch die Gassen, Splicer machen die Gebäude unsicher. Zudem werdet ihr im Spielverlauf auf weitere Überlebende abseits von Dr. Lamb treffen – darunter auch auf aus dem ersten Teil bekannte Persönlichkeiten wie die "Erschafferin" der Little Sisters, Dr. Bridgette Tenenbaum. Der Großteil der Geschichte wird jedoch wieder aus der Ferne über Funkübertragungen und die über 100 Tonbänder erzählt, die überall in den Levels versteckt sind. Vor allem über letztere Remineszenz an System Shock erhaltet ihr nach und nach "nebenbei" eine immer bessere Vorstellung von der Entstehung von Rapture und was es mit den Big Daddies wirklich auf sich hat. Als "Subject Delta" seid ihr ein ganz besonderer Big Daddy. Anders als die übrigen Beschützer wurdet ihr fest an Eleanor, die erste der Little Sisters, gebunden. Doch Lamb hat sie euch genommen. Im Laufe der gut zwölf Stunden Spielzeit ist euer Hauptziel, Eleanor zu retten.
Wahrhaft einzigartige, denkwürdige Momente wie im Teil 1, etwa das allererste Treffen auf eine Little Sister oder das Betreten von Cohens Reich schenkt euch Bioshock 2 leider nicht. Doch dank abwechslungsreicher und grafisch ansprechender Zwischenstationen hält euch die Geschichte durchgehend bei der Stange. So werdet ihr den Vergnügungspark "Ryan Amusements" besuchen, in dem Andrew Ryan höchstpersönlich den Kindern die Mär von der bösen Außenwelt erzählt. Oder der Firmenzentrale von Fontain Future einen Besuch abstatten, wo ein letzter Mitarbeiter die Stellung hält. Und außerdem mehr als nur einen Unterwasserspaziergang innerhalb und außerhalb von Rapture unternehmen. Auch fällt das Spiel nach dem obligatorischen, aber wieder überraschenden Story-Twist nicht plötzlich ab. Zum Einen, weil das Ende dann nicht mehr so fern ist wie in Teil 1. Zum Anderen, weil danach ein noch größeres Highlight folgt als Jacks Ausflug in einem Big-Daddy-Anzug im ersten Teil. Ich will euch jedoch nicht zu viel verraten. Es sei genug damit gesagt, dass ihr Rapture erstmals in seiner ganzen Pracht erleben werdet. Und dass ich die beiden Enden von Teil 2 wesentlich stimmungsvoller und befriedigender finden als das müde Finale von Bioshock 1.
Böse Schwestern
Dass ihr zur Rettung von Eleanor nicht einfach ins Büro von Dr. Lamb stapfen und freundlich bitten könnt, steht wohl außer Frage. Stattdessen müsst ihr euch in gewohnter Shooter-Manier in der Egoperspektive den Weg durch die Stadt bahnen. Obwohl ihr einen riesenhaften Big Daddy spielt, fühlt sich das Geschehen und die Steuerung nicht groß anders an als in Teil 1 – wäre das schwere Fußstapfen nicht, das ihr auf manchen Oberflächen auslöst, und würdet ihr nicht so große Waffen in der Faust halten, es gäbe keinen wahrnehmbaren Unterschied zur gewohnten Egosicht. Ihr seht euch auch nur einmal kurz in voller Größe von außen.
Einige wenige Gegnertypen machen euch das Leben schwer. Neben den Sicherheitssystemen der Stadt (fliegende Roboter und Geschütztürme) gehören dazu fünf Typen von Splicern, zwei Arten von Big Daddies und, ganz neu, die Big Sisters. Anders als die Big Daddies sind diese sehr flink, können an Wänden hochkrabbeln und werfen Brandbomben. Sie tauchen immer dann auf, wenn ihr die letzte Little Sister in einem Level entweder gerettet oder "geerntet" habt und bilden neben den Big Daddies die zweite Art von Bosskampf. Die Big Sisters sind nicht nur ein harter Brocken, sondern verhalten sich dank ihrer Fähigkeiten auch weitaus intelligenter als die anderen Gegnertypen, die nur drauflos stürmen oder aber flüchten. Da Delta, anders als seine Big-Daddy-Kollegen, nicht sehr viel aushält, kann selbst ein einzelner Splicer zu einer großen Gefahr für euch werden. Segnet ihr doch einmal das Zeitliche, wacht ihr umgehend in einer nahegelegenen Vita-Kammer ohne negative Folgen wieder auf. Anders als im ersten Teil: die Gegner regenerieren einen kleinen Teil ihrer Gesundheit nach eurem Ableben. Die gern genutzte Zermürbetaktik, Angreifen und Sterben bis der Gegner tot ist, funktioniert dennoch weiterhin sehr gut. Damit ihr darauf erst gar nicht zurückgreifen müsst, kann Delta Plasmide einsetzen, und zwar gleichzeitig mit seiner Feuerwaffe. Ganz klar die beste und sinnvollste Änderung am Spielprinzip, denn so setzen auch Ballerfreunde die Plasmide viel öfter ein. Ihr könnt etwa einen Gegner erst per Wirbelwindplasmid in die Luft reißen, dort einfrieren und dann per MG zerbersten lassen.
Plasmide sind die Zaubersprüche im Bioshock-Universum. Sie erlauben es euch, Gegner anzuzünden (auch in der ungeschnittenen deutschen Version), einzufrieren, auf eure Seite zu bringen, sowie viele weitere Gemeinheiten mit ihnen anzustellen. Elf Plasmide könnt ihr im Laufe des Spiels finden und benutzen. Die meisten davon haben Kenner bereits im ersten Teil benutzt; sie lassen sich wie gehabt in drei Stufen verbessern. Dazu kommen passive Talente, sogenannte Toniken. Bis zu 18 der rund 25 verfügbaren Toniken dürft ihr am Ende des Spiels gleichzeitig aktivieren und so eure Schnelligkeit erhöhen oder mehr Verbandskästen gleichzeitig tragen. Auch hier werden Kenner von Bioshock viele alte Bekannte wiedertreffen. Doch den Großteil der Plasmide und Toniken erhaltet ihr nicht kostenlos. Zwar findet ihr vor allem Toniken hin und wieder in Verstecken oder erhaltet sie von geretteten Little Sisters. Eure Hauptlieferanten sind jedoch die Verkaufsautomaten der Marke "Gatherer’s Garden", im Tausch gegen das wertvolle Adam.
Wie ein Leuchtfeuer
In fast jedem Level des Spiels könnt ihr bis zu drei Little Sisters finden, doch folgen sie alle bereits einem anderen Big Daddy. Euch bleibt also nichts anderes übrig, als die Konkurrenz mit Gewalt aus dem Weg zu räumen. Neben den Plasmiden steht euch dazu eine kleine Auswahl an Waffen wie der Big-Daddy-Bohrer oder eine doppelläufige Schrotflinte zur Verfügung. An 14 Upgradestationen könnt ihr die Waffen bis zu dreimal verbessern (erlebt also nun bis zu vier statt wie in Teil 1 drei Varianten). Durch so eine Verbesserung verzieht das Maschinengewehr nicht mehr so stark oder hat ein größeres Magazin. Abgesehen vom Bohrer, der ausschließlich auf Benzin setzt, kann jede Waffe zudem drei Munitionstypen nutzen. Die Speerkanone fasst neben normalen Projektilen auch Brandgeschosse, die Nietenkanone verschießt die erwähnten Fallen oder besonders schwere Brocken. Die Wahl der Munition ist wichtig, da beispielsweise Big Sisters sehr empfindlich gegenüber panzerbrechenden Geschossen sind. Weitere Boni wie erhöhter Schaden erhaltet ihr durch das Erforschen eurer Gegner. Dazu findet ihr früh im Spiel eine Filmkamera. Richtet ihr diese auf euren Feind, während ihr ihn möglichst mit unterschiedlichen Waffen und Plasmiden bekämpft, so erhaltet ihr Forschungpunkte für diesen Gegnertyp und schaltet so nach und nach die bis zu vier Belohnungen frei.
Liegt der Big Daddy tot am Boden, könnt ihr die Little Sister adoptieren. Nehmt ihr sie mit, zeigt sie euch den Weg zu den Adamleichen und beutet sie für euch aus. Hat eine Little Sister zweimal Adam gesammelt – ihr habt nach dem ersten Mal wiederum die Wahl, ob ihr sie aufnehmen oder "ernten" wollt, müsst ihr sie zu einem der Lüftungsschächte bringen und ein weiteres Mal die Entscheidung über das Schicksal der Kleinen fällen. Die Auswirkungen euer Wahl sind dabei nicht erst am Ende des Spiels, sondern sofort spürbar: Beutet ihr die Little Sister aus, erhaltet ihr mehr Adam. Rettet ihr sie, erhaltet ihr zum Ausgleich kleine Belohnungen, die den Adamvorteil mehr oder weniger ausgleichen. Die ersten zwei, drei Mal ist dieser Kreislauf sehr spannend. Doch exakt gleichen Spielablauf – Little Sister erobern, Adam ernten, Abwehrkampf, nochmal Adam ernten, nochmal Abwehrkampf, Little Sister zum Lüftungsschacht bringen, nächste Little Sister erobern – werdet ihr bis kurz vor Spielende immer und immer wieder abarbeiten müssen. Zwei Levels im Spiel stellen euch überhaupt erst gar keine andere Aufgabe! Rechnen wir die wenigen Gegnertypen und die damit verbundenen unzähligen Standardkämpfe dazu, ergibt sich trotz abwechslungsreicher Umgebungen eine Monotonie, die das erste Bioshock so nicht hatte. Ein weiterer Nervfaktor ist die hohe Respawnrate der Gegner. Oft reicht, es einen eben geleerten Raum nur kurz zu verlassen, um ihn wieder von Splicern gefüllt vorzufinden.
Hacking leicht gemacht
Neben Splicern machen euch auch die Sicherheitssysteme von Rapture erneut das Leben schwer. Verweilt ihr zu lange im Sichtkreis einer Kamera, kommen die Sicherheitsbots angeschwirrt. An vielen Stellen setzen euch zudem gut versteckte, automatische Geschütze mit Kugeln oder gar Raketen zu. Ihr könnt diese wie im ersten Teil auf eure Seite ziehen, und zwar ohne den bald nervenden Pipe Mania-Klon spielen zu müssen.Das neue Hacking-Minispiel ist viel schneller und auch aus der Entfernung einsetzbar (siehe Bild). Es gilt mit einer hin- und herschwingenden Nadel die grünen oder blauen Bereiche eures Hacking-Tools zu treffen. Klickt ihr zu früh oder zu spät, wird entweder Alarm ausgelöst (roter Bereich) oder ihr bekommt einen Elektroschock (weißer Bereich). Trefft ihr den blauen Abschnitt der Skala, erhaltet ihr Boni wie zusätzliches Geld beim Hacken eines Safes oder ein verbessertes Geschütz. Der Clou des Minispiels: Habt ihr es einmal aktiviert, könnt ihr euch ganz normal weiter bewegen und auch kämpfen. Ihr schießt beispielsweise einfach einen "Hacking-Pfeil" auf ein automatisches Geschütz und hackt es dann in Ruhe außerhalb der Schussreichweite. Wobei "in Ruhe" zwei bis drei Sekunden heißt: Die Nadel schwingt nur ein paar Mal hin und zurück, bevor das Minispiel scheitert. Für ein paar Dollar oder durch den Einsatz eines automatischen Hack-Pfeils könnt ihr euch aber diese paar Sekunden sparen. Da sich jedoch auch der Schwierigkeitsgrad des Minispiels stetig erhöht und das Treffen der blauen Bereiche sehr viele Vorteile bringt, bin ich selbst nach dem hundertsten Mal noch motiviert gewesen, die Preise an den Verkaufsautomaten durch ein wenig "Hacking" signifikant nach unten zu korrigieren.
Fang die Schwester
Die wohl größte Neuerung bei Bioshock 2 ist der neue Mehrspieler-Modus. Dieser wurde nicht von 2K Marin entwickelt, sondern entstand unabhängig bei Digital Extremes London (Dark Sector). Der Multiplayer-Modus findet nicht zurzeit der Solohandlung statt, sondern noch vor der des Vorgängers. Es ist 1958, und der Bürgerkrieg in Rapture zwischen dem Sicherheitsteam von Andrew Ryan und den Splicern von Frank Fountaine ist in vollem Gang. Zusammengehalten wird der Mehrspielermodus von einem umfangreichen Rangsystem. Für Frags, gewonnene Spiele und spezielle Erfolge erhaltet ihr Erfahrungspunkte und steigt im Level auf. Das wiederum schaltet zusätzliche Plasmide und Waffen und Verbesserungen frei. Fünf Spielmodi stehen zur Auswahl, in denen ihr in die Rolle von Splicern schlüpft. Die Standardmodi "Deatmatch" (Survival of the Fittest), "Team-Deathmatch" (Civil War) und "Capture and Hold" (Turf War) werden aufgelockert durch den Big-Daddy-Anzug, der unregelmäßig im Level erscheint. Durch ihn werdet ihr unmenschlich stark und erhaltet mehr Lebenspunkte, lauft aber wesentlich langsamer. Die beiden Spielmodi "Adam Grap" und "Capture the Sister" sind noch interessanter. Bei "Adam Grap" befindet sich nur eine Little Sister im Level, die ihr aufsammeln und beschützen müsst um Punkte zu sammeln. Während sie jedoch auf eurer Schulter sitzt, könnt ihr nur Plasmide gegen die, bis zu neun anderen Mitspieler einsetzen. Auch bei "Capture the Sister", eine Art "Capture the Flag", gibt es nur eine Little Sister. Das eine Team muss sie aufsammeln und zu einem Lüftungsschacht bringen. Das andere muss es verhindern. Ein Spieler des Verteidiger-Teams wird zur zusätzlichen Verstärkung zufällig in die Rolle eines Big Daddys versetzt, ähnlich wie beim Tank in Left 4 Dead 2. Hier sind besonders die Kämpfe um den Lüftungsschacht herum spannend, da es einige Zeit dauert bis die Little Sister hineingekrabbelt ist.
Schön anzusehen
Bioshock 2 setzt erneut auf die Unreal Engine 3, die wie schon bei Mass Effect 2 erste Abnutzungserscheinungen zeigt. Die Texturen sind insbesondere auf der von mir getesteten PC-Fassung stark verwaschen, die Charaktere sehen aus wie Plastikfiguren, und auf dem PC benötigten die Detail-Texturen teils einige Zeit, bevor sie angezeigt wurden. Letzteres fiel im normalen Spielablauf aber nur selten negativ auf. Auf der Habenseite kann Bioshock 2 dafür immer noch sehr schöne Levels im Art-Déco-Stil mit stimmungsvoller Ausleuchtung und viel gut aussehendem Wasser vorweisen. Auch die Animationen der Gegner und die Effekte, allen voran die der Plasmide, können sich immer noch sehen lassen.
Schön anzuhören
Für eure Ohren fährt Bioshock hingegen sämtliche Geschütze auf und kann erneut mit einem grandiosen Soundtrack aus der Feder von Garry Schyman glänzen. Der pumpt euch besonders in den Kämpfen zusätzliches Adrenalin in die Adern, ohne auf Dauer zu nerven. Gleichzeitig erzeugen selbst in stillen Momenten die immer vorhandenen Umgebungsgeräusche eine Gänsehaut. Sehr gut gelungen ist sowohl die englische als auch die deutsche Sprachausgabe. Damit diese selbst in hektischen Situationen gut zur Geltung kommen, werden beim Abspielen von Tonbändern oder bei Funksprüchen alle anderen Geräusche automatisch heruntergeregelt. Ihr müsst also keine Angst mehr haben, oft nur die Hälfte mitzubekommen.
Fazit
Anders als Mass Effect 2 kann Bioshock 2 nicht an die Qualität des Vorgängers anknüpfen oder sie gar übertreffen. Während meines Tests kamen ich nicht vom Gedanken los, alles schon einmal gesehen und gemacht zu haben. Dass sich der Spielablauf tatsächlich oft wiederholt, hat diesen Eindruck noch weiter verstärkt. Zu wenig Gegnertypen und das immer gleiche (Ab-)Arbeiten mit den Little Sisters zehren an der ansonsten wieder spannenden Story. Noch dazu fehlen, vom grandiosen Finale abgesehen, Höhepunkte vom Schlage eines Bioshock 1. Außerdem machen sich leichte grafische Alterserscheinungen bemerkbar. Solltet ihr deshalb als Actionfreunde Bioshock 2 im Regal stehen lassen? Bloß nicht! Bioshock 2 macht vieles richtig und bügelt zudem einige Designschwächen des ersten Teils aus. Besonders Fans von Bioshock werden allein an der schieren Menge an Hintergrundinformation ihre wahre Freude haben und die Investition nicht bereuen. Und auch normale Actionfans bekommen dank der unterschiedlichen Plasmide und deren gleichzeitigem Einsatz mit den normalen Waffen einiges geboten, besonders in den Kämpfen gegen die Big Sisters. Am meisten hat mich jedoch die emotionale Geschichte zum Weiterspielen motiviert. Der Suche nach Eleanor mögen größtenteils die umwerfenden Highlights fehlen – aber sie schafft es, über zwölf Stunden hinweg einen großen Spannungsbogen zu schlagen, und mündet in einem sehr bewegenden guten oder bösen Ende.





